Vom Apfel zum Saft
Nachdem es heuer so viele Äpfel gibt und alle Kinder wissen und gesehen haben sollten, wie aus dem Apfel der Saft gemacht wird, nahm sich der Obmann des Elternvereines Andreas Pum dieser Aktion an und organisierte kurzfristig alles, was dazugehört: Bauern, die einen Teil ihres Obstes zur Verfügung stellten, Gemeindebäume, auf denen noch Äpfel hingen, Helfer mit Kübeln, Kisten und Anhängern, Freiwillige und die Stadtgemeinde, die diese Aktion unterstützten.
So machten sich am Mittwoch die Kinder und die Lehrerinnen, begleitet von einigen Eltern auf, um bereits geschütteltes Obst zu klauben. Fleißig waren die Kinder und die Erwachsenen dabei. Es wurden ca. 1600 kg Äpfel und auch einige Birnen gesammelt.
Diese wurden in Kisten und Anhängern zur Schule gebracht. Am Donnerstag kam der "Wastlbauer" aus Strengberg mit seiner mobilen Obstpresse und einem Helfer. Die Kinder durften die Maschine mit Äpfeln befüllen, zusehen, wie diese gewaschen und gepresst werden. Sie durften den frischen Apfelsaft und den Apfelschaum kosten und hatten natürlich auch ihren Spaß dabei.
Nebenbei wurde der fertige Saft pasteurisiert und direkt in Bag-in-Box Kartons abgefüllt. Diese wurden dankenswerterweise von der Stadtgemeinde St. Valentin finanziert. Zusätzlich möchte die Gemeinde ein Logo für die Saftboxen entwerfen. Dieses soll beim Verkauf auf alle Packungen aufgeklebt werden.
Nun wartet der Apfelsaft darauf, nach einem Wandertag, bei einem Aktionstag, bei der Buchausstellung oder beim Schulfest getrunken zu werden.
Und weil alle Beteiligten so fleißig waren und weil sooooo viel Apfelsaft gepresst und verpackt wurde, gibt es ihn höchstwahrscheinlich auch zu kaufen.
Jetzt wissen die Schulkinder, wie aus dem Apfel der Saft gemacht wird und werden beim Apfelsafttrinken sicherlich noch lange an diese besondere Aktion denken.