Jungforscher*innenkonferenz in Baden
Den Abschluss unseres Projekts "Sparkling Science" - an welchem die Pfiffikus- und die Schmetterlingsklasse teilnehmen - bildete für dieses Schuljahr die Jungforscher*innenkonferenz in Baden. Die knapp 200 jungen Forscher*innen, der insgesamt sechs Volksschulen, die an diesem Projekt beteiligt sind, wurden bei ihrer Konferenz von 20 Studierenden der Pädagogischen Hochschule, der PH NÖ-Lehrenden Babette Lughammer, dem Projektleiter Robert Kamper und den Wissenschaftler*innen des Institute of Design Research Vienna, des Open Innovation in Science (OIS) Center und der Montanuniversität Leoben begleitet.
Mehrere Monate lang haben sich die Schüler*innen im Rahmen des Sparkling-Science-Projekts "Es wird einmal …" mit einem spezifischen Wertstoff beschäftigt und dabei ihren Rohstoff genauer unter die Lupe genommen.
Carmen Sippl, die Leiterin des Zentrums Zukünfte Bildung, hat dieses Projekt konzipiert. Ihr ging es dabei in erster Linie darum, dass die Kinder Wertschätzung für Rohstoffe und ökologisches Bewusstsein entwickeln: "Im Mittelpunkt steht der Kreislaufgedanke: Es hat mitunter sehr lange gedauert, bis die Rohstoffe entstanden sind. Deshalb müssen wir sie in den Kreislauf zurückführen. Darauf haben wir in den letzten Jahrzehnten leider oft vergessen." Schließlich sollen die jungen Forscher*innen auch ein positives Zukunftsgefühl entwickeln, so Sippl, "kein Katastrophenszenario, sondern positive Zukunftsbilder, an denen sie selbst mitwirken können."
Diese Zugangsweise war der Grundgedanke, auf dem der gesamte Tag aufgebaut war. Die Kinder durften ihre erstellten Arbeiten am "Marktplatz der Zukünfteforschung" präsentierten, Wünsche für die Zukunft formulieren und gemeinsam Ideen sammeln, wie Ressourcen nachhaltiger verwendet werden können.
Ein großartiger Tag für Alt und Jung - die Kinder und auch die Lehrer*innen freuen sich auf den Herbst, denn dann geht "Es wird einmal …" in die zweite Runde.